Notenrechner

Wir haben jetzt einen Notenrechner, der es Lehrern möglich macht, für Vokabeltests, Übersetzungen usw. eine Notenskala zu erstellen. Er ist inspiriert durch den Notenrechner von lehrerfreund.de, ist aber gezielt für Latein-Bedürfnisse gebaut (mit Angabe der Wortzahl in Übersetzungen und klassischen Fehlerschlüsseln für Übersetzungsklausuren und Abitur).

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Was können Eltern tun?

Woher bekommt man Übungsmaterial?

Ich bin heute zufällig auf einen Artikel im Magazin Schule gestoßen, der es in sich hat. Nikolaus Haeusgen kritisiert darin vor allem den Mangel an Übungsmaterial in modernen Lateinbüchern, die in seinen Augen zu wenig Grundlagenübungen anbieten. Wenn euch das auch so geht, hilft euch vielleicht unser Latein-Übungsprogramm Cursus Honorum, mit dem man unendliche Mengen an Übungen machen kann.

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Makron und Breve zum Tippen

Wer Latein tippt, braucht immer wieder Makron (ē) und Breve (ĕ). Ich benutze sie eigentlich nur für den Buchstaben „e“, weil hier die Missverständlichkeit am ehesten problematisch ist (gaudēre, facĕre). Ich habe das immer so gemacht, dass ich den Wikipedia-Artikel zum Makron gegoogelt habe und das Zeichen dann per Copypaste eingefügt. Das geht zwar auch recht schnell, ist aber total umständlich.

Etwas bequemer wäre es doch, wenn die Tastatur eine direkte Tastenkombination dafür hätte. Mit MSKLC lässt sich das glücklicherweise ganz leicht machen (unter Windows 10 muss man noch das Feature „.NET 3.5 und .NET 2.0“ aktivieren, damit es läuft). Wer will, kann sich so selbst eine Tastatur basteln, indem er die entsprechenden Zeichen auf ihm genehme Kombinationen legt. Oder er lädt sich meine fertige Deutsch-Latein-Tastatur herunter. Man kann sie einfach per Setup.exe installieren und muss dann nurnoch das passende Layout einstellen (mit ALT+SHIFT wechselt man durch die Layouts).

Die ist so konfiguriert, dass sie CTRL+ALT+a/e/i/o/u als Makron und CTRL+a/e/i/o/u (normalerweise) als Breve ausgibt. Das hat ein paar Nachteile, wenn man mit Word arbeitet, weil Word einige dieser Tastenkombinationen für andere Befehle nutzt. CTRL+a führt in Word dazu, dass einfach „alles markiert“ wird, CTRL+i ruft den Wörterzähler auf usw. Andere Anwendungen überschreiben andere Kombinationen; der WordPress-Texteditor mag zum Beispiel kein CTRL+i, weil das Text kursiv druckt, aber nicht das i-Breve schreibt. Aber da ich nur das „e“ als Makron bzw. Breve häufig verwende, und das in fast allen Programmen einwandfrei funktioniert, komme ich damit klar.

Der Ablativ – Der Fall, den das Deutsche vergessen hat

Der Ablativ ist der fünfte Fall im Lateinischen. Er ist deshalb merkwürdig, weil wir ihn im Deutschen nicht kennen. Wir kennen nur vier Fälle. Hier kannst du das nachlesen und üben.

Der Ablativ antwortet in etwa auf die Frage „Womit?“ Zum Beispiel:

  • Gladiator adversarium gladio petit.
    Der Gladiator greift seinen Gegner mit einem Schwert an.
  • Adversarius magna voce clamat.
    Der Gegner schreit mit lauter Stimme.

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Diese verflixten Fälle – Kasus und was sie bedeuten

Die Fälle (lateinisch: ein Kasus mit kurzem u, viele Kasūs, mit langem ū) sind eine der absoluten Grundlagen im Lateinunterricht. Wer die nicht ganz genau verstanden hat, wird im Grammatikunterricht immer wieder verwirrt sein. Dabei sind sie eigentlich ganz einfach; im Prinzip kennt man sie schon aus der Grundschule.

Kasūs im Deutschen

Im Deutschen gibt es vier:→ weiterlesen