is, ea, id: Die Mutter aller Pronomen

Singular
m f n
Nom.
(Wer?)
is dieser ea diese id dieses
Gen.
(Wessen?)
eius dessen eius deren eius dessen
Dat.
(Wem?)
ei diesem ei dieser ei diesem
Akk.
(Wen?)
eum diesen eam diese id dieses
Abl.
(Womit?)
eo mit diesem ea mit dieser eo mit diesem

is, ea, id geht zum Großteil wie die a/o-Deklination. Wie bei allen anderen Pronomen lautet aber auch hier der Genitiv und Dativ Singular „etwas anders“, nämlich auf -ius bzw. -i. Der Plural dagegen folgt ganz gewöhnlich der o- und a-Deklination:

Plural
m f n
Nom.
(Wer?)
ii diese eae diese ea diese
Gen.
(Wessen?)
eorum deren earum deren eorum deren
Dat.
(Wem?)
eis/iis diesen eis/iis diesen eis/iis diesen
Akk.
(Wen?)
eos diese eas diese ea diese
Abl.
(Womit?)
eis/iis mit diesen eis/iis mit diesen eis/iis mit diesen

Spezialfall eius

Im Genitiv eius wird is, ea, id eius – wird oft benutzt, um Besitzverhältnisse anzuzeigen, so ähnlich wie das Reflexivpronomen suus. Das sieht dann z.B. so aus:

  • Marcus Corneliam et eius patrem salutat.
    Marcus grüßt Cornelia und deren Vater.
    Marcus grüßt Cornelia und ihren Vater.
  • Cornelia Marcum et eius matrem salutat.
    Cornelia grüßt Marcus und dessen Vater.
    Cornelia grüßt Marcus und seinen Vater.

Dieser Genitiv kann dann einfach mit „sein“ bzw. „ihr“ übersetzt werden. Diese Verwendung kommt so oft vor, dass ich „eius“ als Vokabel mit der Bedeutung „sein, ihr“ lernen lasse.

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