Was können Eltern tun?

Woher bekommt man Übungsmaterial?

Ich bin heute zufällig auf einen Artikel im Magazin Schule gestoßen, der es in sich hat. Nikolaus Haeusgen kritisiert darin vor allem den Mangel an Übungsmaterial in modernen Lateinbüchern, die in seinen Augen zu wenig Grundlagenübungen anbieten. Wenn euch das auch so geht, hilft euch vielleicht unser Latein-Übungsprogramm Cursus Honorum, mit dem man unendliche Mengen an Übungen machen kann.

Wie können Eltern ihre Kinder unterstützen?

Wir haben einen neuen Latein-Trainer entwickelt. Probiere ihn mal aus!

Sein zweiter großer Punkt ist die Frage, was Eltern tun können. Es gilt für jede Sprache, es gilt auch für Latein: Kinder und auch viele Jugendliche sind noch nicht in der Lage, sich selbst soweit zu organisieren, dass sie jeden Tag ein paar Minuten Lernzeit einplanen und durchführen können. Das brauchen sie aber unbedingt, wenn sie in der Fremdsprache nicht den Anschluss verlieren wollen. Daher rate ich den Eltern meiner Schüler:

  • Bieten Sie grundsätzlich Ihre Unterstützung an, damit Ihr Kind wirklich zu Ihnen kommt, wenn es Hilfe beim Lernen braucht.
  • Legen Sie, wenn nicht vorhanden, eine Lernkartei für die Vokabeln an. Entweder eine aus Papier (hilft Kindern, die leicht abgelenkt werden) oder eine digitale Lernkartei wie Anki (kostenfrei), Phase 6 (kostenpflichtig) oder unseren Trainer (kostenfrei und Latein-optimiert).
  • Vereinbaren Sie mit Ihrem Kind eine feste Lernzeit – z.B. zehn Minuten direkt nach dem Abendessen -, in der es die Kartei abarbeitet.
  • Verschaffen Sie sich ab und zu (sinnvoll: vor Klassenarbeiten) einen Überblick über das Grammatikbuch und fragen Sie Ihr Kind die Formentabellen ab.

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