Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft?! Zeiten

Wofür braucht man diese ganzen Zeiten!?

Tempora (lat. für Zeiten) braucht man, um auszudrücken, wann eigentlich etwas passiert ist. Es macht ja doch einen Unterschied, ob ich zu dir sage: „ich gehe (gerade?) ins Schwimmbad“, „ich war (vorgestern?) im Schwimmbad“ oder „ich werde (übermorgen?) ins Schwimmbad gehen“. Wenn ich diesen Unterschied nicht formulieren kann, könnte es passieren, dass du mich übermorgen im Schwimmbad suchen gehst, obwohl ich schon vorgestern dort war. Das wäre blöd.

Welche Zeiten gibt es im Lateinischen?

Eigentlich ist das ganz überschaubar: „Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft?! Zeiten“ weiterlesen

AcI für Fortgeschrittene

Was ist ein AcI?

Der AcI (sprich a-c-i) ist eine der wichtigsten grammatikalischen Konstruktionen im Lateinischen. Man übersetzt ihn im Deutschen mit einem dass-Satz.

Ein AcI (Accusativus cum infinitivo) ist ein „Akkusativ mit Infinitiv“. Diese sind fast immer von sogenannten Kopf-Verben abhängig, also von allem möglichen, was man mit dem Kopf machen kann: sagen, denken, hören, sehen. Man fängt am besten immer damit an, den Hauptsatz zu übersetzen, und fügt erst dann den AcI als dass-Satz an.

Gerundium & Gerundiv(um)

Gerundium und Gerundiv sind die sogenannten nd-Formen. Sie heißen so, weil ihr Kennzeichen das „nd“ im Wort ist. Sie haben aber in der Übersetzung wenig Gemeinsamkeiten, denn Gerundium und Gerundiv sind zwei völlig verschiedene Dinge. Sie heißen leider ähnlich und sehen ähnlich aus, sodass man sie trotzdem leicht verwechselt. Aber: Gerundium und Gerundiv sind zwei völlig verschiedene Dinge!

Gerundium: Substantiviertes Verb

Das Gerundium ist ein substantiviertes Verb, z.B. „das Spielen (ist verboten)“, „die Kunst des Singens beherrscht nicht jeder“, „zum Streiten gehören immer zwei“.

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